Die Philharmonie von Trient bietet eine Saison klassischer Musik auf höchstem Niveau mit einem reichen und gepflegten Programm, das die großen Stars der internationalen Kammermusik in die Stadt bringt: von Sol Gabetta bis Janine Jansen, von Sabine Meyer bis Jakub Józef Orliński, von Voces8 bis Joshua Bell.
Neben der Hauptsaison gibt es Veranstaltungen, die ein immer breiteres Publikum ansprechen sollen: Konzerte für Familien, Lehrpfade für Schulen, inklusive Erlebnisse, Matineen und vieles mehr.
Die Geschichte
Seit 1795 ist die Società Filarmonica di Trento ein Bezugspunkt für das musikalische Leben der Stadt. Gegründet mit dem Ziel, die Musikkultur zu pflegen und zu verbreiten, hat sie die Entstehung des Stadtorchesters, der Band, des Chors, der Mandolinengruppe, des Musikgymnasiums – heute Konservatorium „F.A. Bonporti“ – und der Musikabteilung der Stadtbibliothek gefördert.
Heute setzt die Philharmonie ihre kulturelle Mission fort und konzentriert sich auf die Organisation von Konzerten auf höchstem Niveau. Sein prächtiger Palast in der Via Giuseppe Verdi – der an die Eleganz des mitteleuropäischen Musikvereins erinnert – beherbergt eine Kammersaison, die in der Lage ist, die größten Interpreten der internationalen Szene nach Trient zu locken. Unter den Solisten konnte das Publikum Sol Gabetta, Janine Jansen, András Schiff, Mischa Maisky, Wayne Marshall, das Hagen Quartett, das Jerusalem Quartett, The Harmonic Garden, die Swingle Singers, Voces8 und die Janoska Brothers mit ihrem berühmten Janoska Ensemble hören...
Neben der Hauptsaison haben sich im Laufe der Zeit Initiativen entwickelt, die darauf abzielen, ein immer breiteres und vielfältigeres Publikum einzubeziehen, von Sonntagsmatinaden über Projekte für Grund- und Sekundarschulen bis hin zur Universität des dritten Alters, von Konzerten für Familien, Jugendliche und sehr junge Menschen bis hin zu Jazzkursen.
Mit Filarchiv, einem Zentrum, das sich der Geschichte der italienischen Philharmoniker widmet, und mit der Collana degli musicisti trentini, die mehr als dreißig Publikationen umfasst, darunter die Gesamtausgabe des Werks von Francesco Antonio Bonporti, wird sie immer wichtiger.
Zahlreiche Kooperationen mit den wichtigsten Musik- und Kulturinstitutionen auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Musik, Geschichte und Gemeinschaft.