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Versteckt auf dem Hügel von Povo ist Villa Gherta viele Jahrzehnte unbekannt geblieben: eine Villa, die lange Zeit nie der Öffentlichkeit zugänglich war, aber reich an Geschichte, Kunst und Charme ist. Sie beherbergt ein überaus wertvolles Erbe der künstlerischen Erzählung im Trentino und stellt ein seltenes Beispiel des Jugendstils dar – ein Unikum im Trentino zusammen mit Casa Bonazza, die sich in Trient befindet – ein Stil, der zwischen dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert versuchte, Eleganz, Dekoration und Innovation zu verbinden.
Die Villa ist ein typisches Beispiel für ein Gesamtkunstwerk, wo Architektur und bemalte Teile sich mit den sogenannten minor arts (Kamine, Möbel, Wandverkleidungen) vermischen, ebenso wie der Garten und die Pflanzen, die darin wachsen: alles trägt dazu bei, das Gebäude zu definieren, das ein Schatz des Jugendstils ist.
Der historische Wert verbindet sich außerdem mit der lokalen Geschichte, angefangen von der eklektischen Auftraggebergeschichte der beiden Brüder Carlo und Giuseppe Garbari, die mit ihrer berühmten Textileproduktion in ganz Europa und der irredentistischen Politik der Region verbunden sind, sowie von Cesare Covi, dem Künstler der inneren und äußeren Dekorationen.
Die Leidenschaft für Botanik der Brüder Garbari fand im Park von Villa Gherta einen ihrer vollständigsten Ausdrücke. Vom Auftraggeber als echtes botanisches Labor konzipiert, war der Garten kein einfaches Ornament, sondern der rote Faden, der ihre wissenschaftliche Kultur mit der internationalen Jugendstilästhetik der Epoche verband.
In Zusammenarbeit mit Anna Giulia Mattivi und Daniela Tessarin, mit der Unterstützung der Universität Trient