Beim Ausbruch des Krieges wurde das Gebiet stark befestigt. Die neue Verteidigungslinie zog sich von der Marzola hinab, über kleinere Gipfel wie den Dos dei Corvi, entlang des Kamms bis zum Chegul. Von dort erreichte das Schützengrabenfeld den Cimirlo-Pass, der von den modernen Befestigungen des Monte Celva bewacht wurde, die auch die Südseite der Sperre von Civezzano kontrollierten.
Der Monte Celva wurde zu einem großen Stützpunkt ausgebaut, dessen Anlagen größtenteils noch heute besichtigt werden können.
Beim Aufstieg zum Gipfel trifft man auf den „Pfad der 100 Stufen“, eine lange in den Fels gebaute Treppe, sowie auf einen großen Schützengraben, der den unteren Teil des Celva durchzieht.
Unterhalb des Gipfels verlaufen Stollen, die zu zwei gepanzerten Kuppeln führten, die einst auf der Spitze standen.
Auch von diesem Sektor – insbesondere vom Chegul und vom Celva – bietet sich ein herrlicher Blick auf Trient, die umliegenden Berge und das Valsugana-Tal.
Vorgeschlagene Routen:
- In den Befestigungen des Celva
- Vom Cimirlo zum Chegul
Die Befestigungen
Batterie Roncogno
Bauzeit: 1879–1880
Typ: Batterie
Eigentum: öffentlich
Für die Öffentlichkeit zugänglich: Sonderöffnungen im Laufe des Jahres
Erhaltungszustand: restauriert
1915 entwaffnet
Batterie Cimirlo
Bauzeit: 1880–1881
Typ: Batterie
Eigentum: privat
Für die Öffentlichkeit zugänglich: nein
Erhaltungszustand: Spuren
1915 abgerissen
Eisenbahnsperre Serra
Bauzeit: 1896
Typ: Eisenbahnsperre
Eigentum: öffentlich
Für die Öffentlichkeit zugänglich: nein
Erhaltungszustand: nicht restauriert