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ESSEN, ERINNERUNG UND IDENTITÄT: IN TRENTO FINDET DER DIALOG STATT, DER EINE VORSCHAU AUF DIE VORSTELLUNG „DÉJÀ VU“ BIETET

ESSEN, ERINNERUNG UND IDENTITÄT: IN TRENTO FINDET DER DIALOG STATT, DER EINE VORSCHAU AUF DIE VORSTELLUNG „DÉJÀ VU“ BIETET

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Kultur, Ausstellungen und Kunst / 15. Mai 2026 · Trento

Am Freitag, den 15. Mai um 18.00 Uhr, im Museumsraum „Novecento Trentino ’14 ’72“ (Via Torre d 'Augusto 39), wird das Publikum die Verbindung zwischen Aromen und Erinnerungen erkunden, die aus der theatralischen Forschungsarbeit in vier RSA des Territoriums entstanden ist, die von Alessandro Businaro im Rahmen des Pergine Festivals durchgeführt wurde.

Es besteht eine untrennbare Verbindung zwischen dem, was wir essen, und dem, wer wir sind. Aus dieser Prämisse ergibt sich "WÜRZEN: ein Dialog über Essen, Erinnerung und Identität", der vom Pergine Festival in Zusammenarbeit mit der Fondazione Museo storico del Trentino veranstaltete Termin mit freiem Eintritt, der am Freitag, den 15. Mai um 18.00 Uhr im Ausstellungsraum "Novecento Trentino ’14 ’72" in der Via Torre d 'Augusto 39 in Trient stattfindet.

Das Treffen ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zum öffentlichen Debüt von "Déjà vu | Pergine", einer ortsspezifischen partizipativen Performance, die vom Regisseur Alessandro Businaro kuratiert wird. Das Projekt wurde in den letzten Monaten in vier RSA aus dem Trentino (Pergine, Grigno, Borgo Valsugana und Trento) ins Leben gerufen, wo Businaro zusammen mit den Schauspielern Romina Colbasso und Paolo Tosin Rezepte, tägliche Gesten und Fragmente des Lebens älterer Bewohner sammelte.

In Erwartung der für Juli geplanten Aufführung im Rahmen des Pergine Festivals bietet das Treffen in Trient eine anthropologische und künstlerische Reflexion über das gesammelte Material. Der Regisseur Alessandro Businaro, der Dramatiker Stefano Fortin und der Anthropologe Angelo Longo werden das Publikum mit tiefen Fragen anregen: Wem gehört das Essen wirklich? Was ist der Unterschied zwischen der Erinnerung an einen Geschmack und der Anerkennung als Teil der eigenen Identität?

Der von Elisabetta Antonelli (Fondazione Museo storico del Trentino) moderierte Vergleich wird untersuchen, wie das Ernährungsgedächtnis als "Kurzschluss" zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirken kann, indem es eine einfache individuelle Erinnerung in ein kollektives Erbe verwandelt.

Unterstützt von der Fondazione Caritro und in Zusammenarbeit mit dem Centro Servizi Culturali Santa Chiara e Arte Sella entwickelt, untersucht Déjà vu | Pergine das Konzept des "bereits Gelebten" durch Nahrung, das als Instrument zur Anerkennung der eigenen Gemeinschaft und des erhaltenen kulturellen Erbes verstanden wird.

Was: Treffen "WÜRZEN. Ein Dialog über Essen, Gedächtnis und Identität"
Wann: Freitag, 15. Mai, 18.00 Uhr
Wo: Raum „Novecento Trentino ’14 ‘72“, Via Torre d 'Augusto 39, Trient
Eingang: Frei und für die Öffentlichkeit zugänglich

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